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News: Beispiele aktueller Projekte

Wasserkraft und Gewässerökologie

Problemkreis Wasserkraft - Umwelt

Durch die Nutzung der Wasserkraft wird „saubere“ Energie erzeugt, was gerade in der heutigen Zeit von grosser Bedeutung ist. Gleichzeitig wirkt sich die Wasserkraftnutzung aber auch auf das Gewässerökosystem aus. Mittels geeigneter Massnahmen können solche Beeinträchtigungen vermindert werden; Wasserkraftwerke können umweltverträglich betrieben werden.
AQUARIUS hat sich auf verschiedenste Bereiche der Wasserkraftnutzung spezialisiert. Es hilft, umweltverträgliche Lösungen zu erarbeiten und dadurch die Akzeptanz solcher Projekte zu vergrössern.

 

  • Umgehungsgewässer
  • Sunkerscheinungen
  • Situation bei Sunk
  • Restwasserstrecke fliesst genügend Restwasser
  • Bachbett ohne Restwasser
  • Geschieberaktivierung
  • Abschwemmens kontaminierter Sedimente
  • Fischfauna
  • Spezifischer Untersuchungen
  • Flusssohle
  • Fischfauna
  • Messungen
  • Erfolgskontrolle
  • Elektrofang
Anhand von Brütlingserhebungen konnte nachgewiesen werden, dass sich die Äsche im naturnahen Umgehungsgewässer des KW Ruppoldingen fortpflanzen kann.
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Beispiel: Restwasser

Restwassermengen ist nicht möglich – dies muss fallweise untersucht und an den betroffenen Restwasserabschnitt angepasst werden. Mittels Dotierversuchen und entsprechenden Profilaufnahmen kann eine dem Gewässer angepasste Mindestrestwassermenge bestimmt werden. Im Gegensatz zu früher, als dieser Abfluss fix war, passt man heutige Restwasserregelungen den natürlichen Gegebenheiten des Gewässers an. Dadurch wird garantiert, dass das Gewässer seine ökologischen Funktionen – trotz reduzierter Abflussmenge – erfüllen kann.

 

Gewässerökologische Untersuchungen

AQUARIUS hat zum Themenkreis der Wasserkraftnutzung bereits sehr unterschiedliche Untersuchungen durchgeführt. Dies reicht von Kurzberichten bezüglich spezieller Fragestellungen bis zu ausführlichen Umweltverträglichkeitsberichten bei Konzessionserneuerungen. AQUARIUS ist sich in diesem Zusammenhang gewöhnt, interdisziplinär in Teams verschiedener Fachrichtungen zusammenzuarbeiten. Nur dadurch kann gewährleistet werden, dass alle relevanten Aspekte solcher Projekte fundiert bearbeitet werden. Dabei werden nicht nur gewässerökologische Aspekte in näherer Umgebung von einem Kraftwerksprojekt bearbeitet, sondern es werden auch überregionale, interdisziplinäre Studien durchgeführt. In diesem Zusammenhang sei auf einen Fachbericht „Hochrhein: Geschiebereaktivierung aus gewässerökologischer Sicht“ hingewiesen, in der die verschiedenen positiven und negativen Aspekte von Geschiebereaktivierungsvarianten beurteilt wurden.

 

Schutz- und Ersatzmassnahmen

AQUARIUS hilft mit, möglichst effiziente Schutz- und Ersatzmassnahmen zu erarbeiten. Dabei werden genaue Ziele definiert und es wird überprüft, unter welchen Voraussetzungen diese Ziele erreicht werden können. Auch hier ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit unabdingbar, damit solche Massnahmen nachhaltige Auswirkungen haben.

 

Erfolgskontrollen

Es ist wichtig, dass überprüft wird, ob die Ziele der ausgeführten Ersatzmassnahmen erreicht werden konnten. Hierfür wendet AQUARIUS verschiedene Methoden an: In einem ersten Schritt muss der Ausgangszustand anhand geeigneter Untersuchungen und Indikatoren dokumentiert werden. Die ausgeführten Massnahmen werden einerseits illustriert (Photos und Videos, an Land und allenfalls auch unter Wasser), andererseits wird ihre Wirksamkeit mittels Elektroabfischungen, Brütlingserhebungen, Morphologieaufnahmen etc. überprüft – je nach Gewässer und den angestrebten Zielen. Ein Vergleich mit dem Ausgangszustand sowie den gesetzten Zielen gibt Auskunft über die Zielerreichung.

Copyright AQUARIUS / mise à jour janvier 2007